Workshop - Einstieg ins Cloud-Computing Geschäft für Systemhäuser

Wie Sie als klassisches Systemhaus den Einstieg ins Cloud-Business meistern, zeigen wir in unserem Workshop. Von Praktikern für Praktiker.

Raum Doederlein header

 

Format

Ganztages-Workshop (ca. acht Stunden) 9 – 18 Uhr

Zielgruppe

Inhaber, Geschäftsführer, Vertriebsleiter und technische Leiter mittelständischer Systemhäuser

Zielsetzung

  • Grundlegendes Verständnis für den aktuellen Wandel im Systemhausgeschäft.
  • Grundlegendes Verständnis der Veränderungen, die sich für das Systemhausgeschäft durch Cloud-Computing ergeben: für das Geschäftsmodell, für die Unternehmensführung, für den Vertrieb, für die Technik.
  • Verständnis der Grundlagen des Cloud-Computing.
  • Informierte Einschätzung, ob der Einstieg ins Cloud-Computing für das eigene Unternehmen sinnvoll, wünschenswert und machbar ist.
  • Verständnis der Angebote und Dienstleistungen rund um Cloud-Computing anhand praktischer Beispiele aus dem Systemhausgeschäft.
  • Kennenlernen der wichtigsten Anbieter und Anbieterkonstellationen und deren Angebote im Cloud-Computing Business.

Programm

  • Überblick über die aktuelle Situation im Systemhausmarkt – immer mehr Häuser orientieren sich in Richtung Dienstleistungen, Beratung und Managed Services.
  • Wie Amazon AWS und Microsoft Azure den IT-Markt verändern.
  • Wie Systemhäuser beim Kunden eine veränderte Sichtbarkeit erreichen – sprechen wir über Anwendungen.
  • Die Grundlagen des Cloud-Computing – eine technische Betrachtung.
  • Mit diesen Themen sollten Systemhäuser starten – low hanging fruits ernten.
  • Die Herangehensweise in der Geschäftsführung, im Vertrieb und in der Technik.
  • Fragen und Antworten

Cloud-Computing verändert das Systemhausgeschäft:

  • Immer mehr Systemhäuser überdenken ihr eigenes Geschäft und versuchen sich neu aufzustellen. Dabei verschieben sich die Schwerpunkte vom Produkt- zum Dienstleistungs und Beratungsgeschäft.
  • Kunden nutzen immer stärker Leistungen aus „der Cloud“ statt in eigene IT-Infrastruktur zu investieren.
  • Cloud-Computing muss nicht exotisch sein – wo das Systemhausgeschäft bereits heute an das Cloud-Computing Geschäft angrenzt.
  • Das bedeutet Cloud-Computing aus technischer Sicht.
  • Systemhäuser müssen sich auf neue Namen einstellen: Das sind die wesentlichen Anbieter und ihr Portfolio.
  • Im Cloud-Computing-Geschäft werden neue Ansprechpartner beim Kunden interessant,die andere Informationen benötigen.
  • Cloud-Computing braucht andere Verträge und Service Level.
  • Bestehendes nicht mit Gewalt umwerfen. Das klassische Geschäft bildet die finanzielleGrundlage für den Einstieg ins Cloud-Computing-Business.

Umsetzung im eigenen Unternehmen anhand von Best-Practice-Beispielen

  • Positionierung: des Unternehmens als Cloud-Berater oder Dienstleister.
  • Umstellung: des Geschäftsmodells, des Vertriebs und der Vergütung.
  • Prozesse: Anpassung der Prozesse im Unternehmen – vom Consulting über Technik bis zu Service und Support.
  • Produkte: Überprüfung und Umstellung der Angebots- und Dienstleistungspalette.
  • Unterlagen: Anpassung von Marketing- und Vertriebsunterlagen sowie der Kundenkommunikation.
  • Verträge: Proaktive Anpassung bestehender Verträge mit den Kunden einerseits und Subunternehmern anderseits an Anforderungen DS-GVO (Datenschutz-Grundverordnung) = Unterstützung des Kunden bei Anpassung Vertragslandschaft.
  • Mitarbeiter: Wie Systemhäuser ihre Mitarbeiter mit ins Cloud-Computing-Geschäft nehmen.
  • Benchmarking und Erfolgskontrolle: Kriterien, anhand derer Systemhäuser ihren Fortschritt und Erfolg messen können.

Fortführende Veranstaltungen

  • Vertiefende Veranstaltungen zu einzelnen Aspekten – zum Beispiel für Geschäftsführer oder Vertriebsleiter etc.
  • Einzelveranstaltungen – Individual Consulting beim Systemhaus vor Ort zum Beispiel Umsetzung im Vertrieb, Entwicklung passender Geschäftsmodelle etc.
  • Branchenspezifisches Consulting – zum Beispiel Cloud-Computing im Einzelhandel, bei der öffentlichen Hand etc.

Teilnehmerzahl: mindestens acht, maximal zwölf Plätze

Preis pro Teilnehmer: 890 Euro zuzüglich MwSt.

Referenten:

Michael Döderlein

kennt die Cloud und das Systemhausgeschäft aus der eigenen Erfahrung. Bei seinem Unternehmen, der inoX-tech GmbH in München, in dem er als Geschäftsführer und Chef-Technologe verantwortlich zeichnete, hat er sehr erfolgreich den Wandel vom klassischen Systemhaus zum Cloud-Computing- Anbieter vollzogen. Nach dem Verkauf der inoX-tech an die ACP IT Solutions AG 2015, leitete er dort die Abteilung Business Solutions, innerhalb der er auch das Public-Cloud-Geschäft verantwortete. Seit 18 Jahren ist der studierte Diplom-Ingenieur bereits in der ITK-Branche tätig, davon elf Jahre in leitenden Funktionen bei Systemhäusern.

Andreas Raum

ist Meinungsbildner in der ITK-Branche und im Channel, die er seit mehr als 25 Jahren als Journalist und Analyst begleitet. Seit 2011 ist er Geschäftsführer der freyraum marketing GmbH. Dort berät er ITK-Hersteller, Distributoren und Systemhäuser bei der Positionierung sowie bei Kommunikation, Marketing und im Vertrieb. Seit März 2011 betreibt Andreas Raum gemeinsam mit Christian Meyer den ITK-Branchenpodcast Channelcast, der sich mit aktuellen Entwicklungen in der ITK-Branche und deren Auswirkungen sowie mit Chancen und Folgen der Digitalisierung beschäftigt.

Teilnahmebedingungen des Trainings

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